Geographie

Ländlicher Raum in der Eifel.Städte sind spannend, keine Frage. Hier leben viele Menschen auf engem Raum zusammen. Sie alle beeinflussen das Leben in den Städten, die Kultur, Freizeit, Arbeit und Natur.

Doch meine Leidenschaft gilt den ländlichen Räumen.

Hier spielt der Kontakt zwischen den Menschen noch eine große Rolle spielt. Nachbarschaftliche Beziehungen haben Tradition. Die Menschen sind stärker auf einander angewiesen, halten mehr zusammen – zumindest in noch intakten Dorfgemeinschaften.

Dorfläden, Vereine, Ehrenamt, Natur und gemeinsame Feste – alles Dinge, die mir beim Gedanken an ländliche Räume in den Sinn kommen. Aber auch: Schlechte Nahversorgung, fehlende Busanbindung, ausgestorbene Dorfkerne, Vereinsamung, langsame Internetverbindungen, zu wenig Ärzte.

So ist es eine Aufgabe von Geographen und Regionalentwicklern, die Menschen vor Ort wieder näher zusammenzubringen, gemeinsam mit ihnen – den eigentlichen Experten – neue Projekte zu entwickeln und umzusetzen und dabei das endogene Potenzial der  Dörfer zu nutzen, damit die ländlichen Räume und Regionen, in denen all diese Menschen leben, auch in Zukunft lebenswert bleiben.

Raumpionier sein. Auch hier. Denn Räume beinhalten nicht nur Flächen, Gebäude, Straßen. Nein, es geht um die Rückbesinnung darauf, was diese Räume eigentlich ausmacht: Ihre natürliche Ausstattung und die Menschen, die in ihnen leben.

Und so geht es darum, mit diesen Menschen den Raum zu erforschen, weiter zu entwickeln, in die Zukunft zu bringen.
Geographie oder auch Regionalentwicklung – das ist Leben, nicht Theorie. Vor die eigene Tür zu gehen und zu sehen, worum sich alles dreht. Den Raum zu erforschen, ihn mit allen Sinnen zu erfahren.

Meine Themen- und Interessensschwerpunkte:

• Ländliche Räume
• Regionalentwicklung
• Daseinsvorsorge
• Nahversorgung und Einzelhandel
• Naturschutz
• Bürgerschaftliches Engagement
• Demographie
• Mehrgenerationen
• Räume als Sozialgefüge und Migration
• Tourismus

Am liebsten in Projektwerkstätten, Gesprächen, Ideenräumen, … Gemeinsam Ideen entwickeln, querdenken, kreativ und ungewöhnlich sein. Den Standpunkt wechseln, die Perspektive ändern – Raumpionier sein.